Heißhunger vermeiden

Diäten, Abnehmen und Ernährungsumstellung
Diäten, Abnehmen und Ernährungsumstellung

Wer kennt es nicht? Man hat sich fest vorgenommen jetzt aber wirklich die eigene Ernährung umzustellen und auf eine gesunde Ernährungsweise zu setzen. Da ist es auch schon geschehen: Nach einem langen Arbeitstag lacht uns die Schokolade beim Einkaufen an oder vielleicht doch schnell einen Burger auf die Hand bei einer Fastfood-Kette?

Doch woher kommen die Heißhungerattacken? Schuld daran ist der Zucker und Kohlenhydrate im Allgemeinen, denn Kohlenhydrate sind nichts anderes als Zucker. Durch die eine starke Zufuhr von Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiegel im Körper. Nun steuert der Körper gegen und schüttet Insulin aus. Das Insulin hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu senken, nur kippt der Blutzuckerhaushalt durch das Insulin in die andere Richtung. Der Blutzuckerspiegel ist zu gering und der Körper hat erneut Bedarf an Kohlenhydraten, Heißhunger entsteht!

Auch Stress kann eine Ursache für starken Hunger sein. Sollte das bei Dir in Frage kommen, gehe in einer ruhigen Minute in Dich, um herauszufinden, wie Du Deinen Lebensstil ändern kannst. Denn bei Stress oder persönlichen Problemen hilft auch die beste Ernährung nicht, die Ursachen zu bekämpfen.

Süßstoffe können ebenso zu Hunger führen

Als Alternative zu Zucker sind Süßstoffe und Light-Produkte beliebt. Allerdings besteht auch hier die Gefahr von Heißhungerattacken. Durch den süßen Geschmack, nimmt der Körper an, dass er Zucker erhält. Dies stimmt zwar nicht, aber dennoch reagiert der Körper in gewohnter Weise und schüttet Insulin aus.

Tipps, um Heißhunger vorzubeugen

Viel Wasser trinken

Trink viel Wasser, Tees oder Saftschorlen. Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt und Appetit verringert. Auf zwei bis drei Liter solltest Du für die optimale Flüssigkeitszufuhr kommen

Keine Mahlzeit auslassen

Lasse keine Mahlzeit aus. Der Tag sollte mit einem umfangreichen ballaststoffreichen Frühstück beginnen. Wenn Du wenig oder bislang gar nicht frühstückst, gewöhne Dich langsam daran. Starte mit einem Apfel oder einer kleinen Schale Müsli morgens. Du wirst merken, wie Du Dich daran gewöhnst und kannst nach und nach mehr am Morgen essen.

Kleine Snacks zwischendurch

Damit Du gar nicht erst auf die Idee kommst, zwischendurch zum Schokoriegel zu greifen, behilf Dich mit regelmäßigen gesunden Snacks. Obst ist der perfekte Snack zwischendurch oder probiere es mal mit einem leckeren Quark.

Tagebuch führen

Oftmals merkt man bewusst gar nicht, wie viele süße Sachen man an einem Tag zu sich nimmt und blendet das aus. Wenn Du keine Erfolge erzielst, beginne mit einem Ernährungstagebuch, in das Du wirklich alles reinschreibst. Das hilft Dir dabei, alle kleinen Geheimnisse aufzudecken und Deine Ernährung bewusster wahrzunehmen. In dem Zuge macht es auch Sinn, sich über seinen Körperfettanteil auf dem Laufenden zu halten. Die beliebtesten Messmethoden sind die Körperfettwaage und die Caliperzange. Beachte aber, dass Du nicht jeden Tag messen solltest, weil dies aufgrund natürlicher Schwankungen eher schlechten Einfluss auf die Motivation hat.